· 

Subkutan

Ein Referat, das beinahe unter die Haut ging. 

 

Am Dienstag, den 11.12.2018, bescherte uns ein amerikanischer Schüler der Klasse C1 (Airan Berry) eine Präsentation, die es wirklich wert ist, mit euch geteilt zu werden.

 

Die Schüler durften im Vorfeld das Thema ihrer Präsentation selbst wählen; die Zeitvorgabe betrug mindestens 15 Minuten.

Airan wählte das Thema „Tätowieren als Körperkunst“ und sicherte sich mit seinem Referat die Begeisterung seiner Mitschüler.

Da er in seiner Freizeit selbst hervorragend zeichnet und tätowiert, hat er sich als Ziel gesetzt, in Zukunft seinen eigenen Tattoo-Shop

zu eröffnen.

 

Und was man dazu alles benötigt, veranschaulichte er uns, indem er einfach sein gesamtes Equipment mitbrachte.

Da standen nun Farbfläschchen, Desinfektionsmittel und Vaseline neben einer echten Tätowiermaschine und echten Nadeln.

Airan zog seine Handschuhe an, pickte sich seinen Mitschüler Emanuel heraus, um am lebendigen Objekt zu veranschaulichen, wie ein solcher Tätowiervorgang abläuft.

 

Es war alles vorbereitet, die Maschine angeschlossen, Emanuels Arm desinfiziert, das #savage-Logo auf Matritzenpapier gezeichnet und auf seine Haut aufgetragen.

 

Im entscheidenden Moment kam es Emanuel zugute, dass sich NATÜRLICH keine Nadel in der Maschine befand.

 

Puh, Glück gehabt!

 

Nichtsdestotrotz gab es in der Klasse selten ein anschaulicheres Referat und Emanuel plant sogar, das von Airan vorgefertigte Beispieltattoo tatsächlich eines Tages stechen zu lassen.

Kommentar schreiben

Kommentare: 0